Wuppertal, seine Schwebebahn und die kleine Elefantendame Tuffi


Wuppertal SchwebebahnDurch Wuppertal schlängelt sich über 20 km entlang die Wupper, von der die Stadt ihren Namen hat , an zahlreichen steilen und bewaldeten Abhängen entlang.

Neben dem Tanztheater Pina Bausch, dem zoologischen Garten, der über 5000 Tiere aus aller Welt beherbergt, dem Von der Heydt-Museum und dem Skulpturenpark Waldfrieden, ist die Stadt vor allem für seine „Schwebebahn“ bekannt. Es handelt sich um Einschienenhängebahn, dessen Schienen sich auf 8 m Höhe und 13 m über der Flusswasseroberfläche befinden. Es gibt sehr viele Geschichten im Zusammenhang mit der Schwebebahn, aber die bekannteste von allen ist die von der Elefantendame Tuffi.

Tuffi war eine quirlige und fidele vierjährige Elefantendame. Am 21. Juli 1950 ließ der Zirkus Althoff Tuffi zu Werbezwecken mit der Schwebebahn fahren. Nachdem die Besitzer von Tuffi die Tickets für das Personal und für Tuffi gekauft hatten, stiegen sie in der Station Alter Markt in die Bahn. Aber nach nur wenigen hundert Metern brach Tuffi von den Schwingungen und ungewohnten Geräuschen verängstigt durch eine Seitenwand des Waggons und landete in der Wupper genau gegenüber dem Opernhaus.

Elephants in the waterZum Glück überstand der kleine Elefant den Sprung mit nur ein paar Schrammen und seine Geschichte ist das schönste und meisterzählteste Kapitel der Stadt.

Tuffi starb 1989 im Winterquartier des Cirque Alexis Gruss, aber ihr spektakulärer Sprung machte sie unsterblich, so dass die Molkerei Tuffi und ein Reiseunternehmen ihren Namen für die eigenen Unternehmen wählten.

800px-Wuppertal_Friedrich-Engels-Allee_0008Die Unglücksstelle zwischen den Stationen Alter Markt und Adlerbrücke ist bis heute durch einen gemalten Elefanten auf der Hauswand markiert.

Obwohl die Bahn mit Journalisten besetzt war und der Elefantentransport auch ein Medienereignis darstellen sollte, hatte in der Panik niemand den entscheidenden Moment fotografiert. Das bekannte Postkartenmotiv mit dem fallenden Elefanten ist in Wirklichkeit eine Fotomontage.

 




Quellen der Inhalte: Wikipedia, Westdeutsche Zeitung, Tuffiwuppertal,

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